Gleich zweimal Dachstuhlbrand innerhalb von 6 Stunden am selben Wohnhaus E-Mail
Geschrieben von: Uwe Knop (Ofw Worpswede)   

20130313-dachstuhlbrand-worpswede-thumbDiese Nacht war wieder recht kurz für die Feuerwehrleute der Gemeinde Worpswede. Zunächst wurden die Ortsfeuerwehren aus Worpswede, Hüttenbusch, Schlußdorf und Waakhausen am Montag Abend um 21.23 h zu einem Dachstuhlbrand in Worpswede alarmiert. Beim Eintreffen des Worpsweder Tanklöschfahrzeuges schlugen bereits Flammen aus dem Erker eines Wohnhauses. Durch den schnellen Einsatz eines C-Rohres unter schwerem Atemschutz gelang es das Feuer relativ bald unter Kontrolle zu bringen. Ein Innenangriff, ebenfalls unter PA, sorgte dann für den ausreichenden Rauchgasabzug. Im betroffenen Abschnitt wurden die Dachpfannen und das schwelende Dämmmaterial entfernt. Die nachgerückten Feuerwehren aus Hüttenbusch, Schlußdorf und Waakhausen bauten die Wasserversorgung zum Objekt aus einem Unterflurhydranten und einem Löschwasserbrunnen auf und sorgten für ausreichende Beleuchtung an der Einsatzstelle. Um 23.45 h konnte Ortsbrandmeister Uwe Kück der Feuerwehrtechnischen Zentrale die wiederhergestellte Einsatzbereitschaft der 51 eingesetzten Feuerwehrfrauen und –männer samt ihrer 11 Fahrzeuge melden. Die ebenfalls ausgerückte SEG des DRK brauchte in dieser Nacht nicht tätig werden.

Die Nachtruhe der Feuerwehrleute währte allerdings nur gut fünf Stunden, dann ereilte sie wieder der Alarm. Das Selbe Wohnhaus brannte erneut im Dachbereich, allerdings an etwas anderer Stelle. Genau wie in der Nacht rückten alle Ortsfeuerwehren zum Brandobjekt aus und erledigten ihre Arbeit. Beim Eintreffen brannte der vordere Bereich bereits mit heller Flamme, diesem Feuer rückte man dann auch gleich mit drei C-Rohren zu Leibe und konnte es sofort eindämmen. Der Innenangriff gestaltete sich zunächst schwierig, da die Besitzer diesmal nicht zu Hause waren. Um weiter Brandnester unter der Dachhaut auszuschließen, wurden weite Teile des Daches abgedeckt und aus Lilienthal wurde die Wärmebildkamera angefordert. Nachdem dadurch ausgeschlossen werden konnte, dass sich Glutnester in der Dämmung bzw. dahinter befanden, konnte „Feuer aus“ gemeldet werden und die eingesetzten Kräfte fuhren zurück in die Standorte um ihrer regulären Arbeit nachzugehen. Die ebenfalls anwesenden Polizeibeamten forderten Spezialisten der Tatortermittlungsgruppe an. Diese werden nun die Ursachen der zwei Brände ergründen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Worpswede, Hüttenbusch, Schlußdorf, Waakhausen sowie der ELW 2 der Kreisfeuerwehr und die SEG des DRK.