Zwei neue Stellvertretende Kreis-Jugendfeuerwehrwarte gewählt E-Mail
News - 2011

kjfw-gaeste_thumbPennigbüttel. Der Unterrichtsraum in der Feuerwehrtechnischen Zentrale war erneut zur Delegiertenversammlung der Kreis-Jugendfeuerwehr gut besucht. Auf der umfangreichen Tagesordnung stand am Donnerstag, den 20. Januar neben der Wahl der Führungsriege der Kreis-Jugendfeuerwehr auch eine Änderung der Jugendordnung. Erstmalig waren auch die Kinderfeuerwehren im Landkreis Osterholz zu Gast. Als wichtigste Personalentscheidungen  konnte Kreis-Jugendfeuerwehrwart Christof Renken wiedergewählt werden. Als neue Stellvertreter stehen ihm Conny Dobrat und Peter Dietrich zur Seite.

Doch zunächst berichtete Kreis-Jugendfeuerwehrwart von zahlreichen Aktivitäten wie das 16. Kreiszeltlager im Sommer 2010 im Südsee-Camp in Wietzendorf bei Soltau. Er berichtete auch von einem Mitgliederrückgang von 5,2 Prozent. Dies sollte Anlass genug sein, für die Jugendfeuerwehren die Werbetrommel zu rühren und im Landkreis weitere Kinderfeuerwehren zu gründen und nach allen Möglichkeiten zu unterstützen, denn hier werde in Zukunft der Nachwuchs für die Jugendfeuerwehren zu finden sein.

delegiertenversammlung-kjf-ohz_thumbNach weiteren Kurzberichten aus den sechs Gemeinden und der Stadt Osterholz-Scharmbeck, aus den drei Kinderfeuerwehren und der verschiedenen Funktionsträgers, galt es den Blick in Richtung Zukunft zu richten. Kreis-Jugendfeuerwehrwart Christof Renken bat um Zustimmung für die Änderung der Jugendordnung. Wesentliche Punkte ist die Anbindung der Kinderfeuerwehren an die Kreis-Jugendfeuerwehr, so dass auf verbandlicher Ebene ein Informationsfluss von der Landesebene bis hin zu den einzelnen Gruppen gewährleistet ist. Vor allem aber sollen die Kinderfeuerwehren auf Kreisebene von den Erfahrungen der Jugendfeuerwehren nutzen, aber gleichzeitig selbständig ihre Vorhaben planen und entwickeln können und langfristig, wenn es gewünscht wird, eine eigene Struktur entwickeln können. Der Änderung der Jugendordnung stimmten die Delegierten einstimmig zu.

verabschiedung-gesina-luetjen_thumbAuch die Wahlen standen im Mittelpunkt des Abends. Kreis-Jugendfeuerwehrwart Christof Renken kündigte an für eine Wiederwahl zwar zur Verfügung zu stehen, das Amt aber nur noch ein Jahr ausüben zu wollen. Hiermit zeigten sich die Delegierten einverstanden und stimmten geschlossen für eine Wiederwahl. Nach der neuen Jugendordnung sollen zukünftig zwei Stellvertreter dem Kreis-Jugendfeuerwehrwart zur Seite stehen. Diese wurden in Conny Dobrat aus Lilienthal/Falkenberg und Peter Dietrich aus Scharmbeckstotel gefunden. Beide wurden ebenfalls einstimmig gewählt. Der Kassenwart Olaf Holljes, Fachbereichsleiterin für die Lehrgangsarbeit Bärbel Renken wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Der neue Fachbereich Kinderfeuerwehr wird von Carsten Thölken aus Worphausen geleitet. Als Fachbereichsleiter Jugendforum agiert weiterhin Carsten Schulze aus Garlstedt. Roman Stelljes ersetzt mit geschlossenem Votum Heike Murken als Fachbereichsleiter Wettbewerbe. Ihm zur Seite stehen Heino Brüning aus Grasberg und Julia Krüger aus Lilienthal/Falkenberg.

Richard Eckermann, Dezernent beim Landkreis Osterholz, zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten der Mädchen und Jungen bei der Jugendfeuerwehr. Die Nachwuchsarbeit sei dem Landkreis besonders wichtig, um ständig Menschen für die Freiwilligen Feuerwehren zu begeistern. Auch Jan Hinken stellte als Verbandsvorsitzender die Wichtigkeit der Werbung um den Nachwuchs als sehr wichtig heraus. Auch die Nutzung von neuen Medien wie Facebook und Twitter gehörten zweifelsfrei dazu.

verabschiedung-heike-murken_thumbAbschließend wurden Gesina Lütjen und Heike Murken aus ihren Funktionen in der Kreis-Jugendfeuerwehr von Christof Renken verabschiedet. Er dankte beiden für ihre Arbeit, die ganz wesentlich in den letzten drei Jahren zur Kreis-Jugendfeuerwehr gehörten. Heike Murken hätte dafür gesorgt, dass die Mädchen und Jungen viel Spaß bei den Wettbewerben hatte und Gesina hat immer wieder neue Ideen und Anreize in die Kreis-Jugendfeuerwehr einbringen können.

Fotos: Peter Dietrich

 

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