In den Wäldern gilt: Rauchen verboten E-Mail
News - 2011

Waldbrand (Bodenfeuer) im Bundesland Brandenburg, Sommer 2003 ( GNU Free Documentation License ; http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Waldbrand-Bodenfeuer.jpg)In den letzten Wochen und Monaten zeichnet sich das Wetter vor allem durch Sonne und sehr wenig Regen aus. Dies führt derzeit zu einer vielerorts erhöhten Gefahr für die Wälder, da die Gefahr von enstehenden Bränden schon beispielsweise durch eine achtlos weggeforfene Zigarette sehr hoch ist. In den vergangenen Tagen waren zahlreiche Feuerwehren im ganzen Lande bereits unterwegs, um Flächen- und Waldbrände zu bekämpfen. So auch in der Gemeinde Schwanewede, als am 3. Mai in Meyenburg ca. 1,5 Hektar Tiefmoor in Brand geraten sind.

Auf die Waldbrandgefahrten machte bereits im April der Waldbrandbeauftragte für den Landkreis Osterholz Heiko Ehing in den lokalen Medien aufmerksam und zeigte einige wichtige Informationen und Verhaltensregeln auf: "So ist es in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten, in Wald, Moor und Heide offenes Feuer zu entfachen und zu rauchen. Auch das Grillen sei nur auf ausgewiesenen Grillplätzen gestattet. Wer entlang von Waldgebieten mit dem Auto unterwegs ist, wird gebeten, keine Zigarettenkippen aus dem Fenster zu werfen." 64 Prozent aller Waldbrände seien auf Fahrlässigkeit zurückzuführen.

Auch schon den Verdacht auf ein Feuer im Wald sollte umgehend unter der Notrufnummer 112 gemeldet werden, so dass möglichst rasch die Löscharbeiten beginnen und Schlimmeres vermieden werden kann.

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen e.V. unterhält einen Feuerwehr-Flugdienst mit zwei Flugzeugen, die derzeit wieder über den bsonders geefährdeten östlichen Landkreisen Niedersachsens im Einsatz  ist. Ausgestattet mit Funkgeräte und GPS-Geräten ist die besonders geschulte Besatzung in der Lage frühzeitig aus der Luft entstehende Waldbrände zu erkennen und den Einsatz der Feuerwehren vor Ort aus der Luft zu unterstützen. Zusätzlich hat das Land Niedersachsen erst im April ein 2,2 Mio. teures Kameraüberwachungssystem in Betrieb genommen. Insgesamt 17 Kameras mit einer Reichweite von jeweils zehn bis zwanzig Kilometern sollen es ermöglichen in den besonders gefährdeten Waldgebieten frühzeitig Brände zu entdecken und schnell bekämpfen zu können.

Die aktuelle Waldbrandgefährdung wird von einer Skala von 1 bis 5 gemessen. Tagesaktuell stehen diese Daten unter der Internetadresse: http://www.dwd.de/waldbrand eingesehen werden.
 

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