Jugendfeuerwehr verlebt Zeltlager in Schwarz an der Müritz E-Mail
News - 2011

2011-07-16-22-jf-zeltlager-07_thumbSommerferien bedeuten bei der Jugendfeuerwehr auch gleichzeitig: es ist wieder Zeltlagerzeit. In diesem Jahr hieß für die Jugendfeuerwehr Lilienthal/Falkenberg das Ziel Schwarz (Müritz). Am dortigen Forsthof war ein Platz reserviert worden, der schon aus zahlreichen Besuchen gut bekannt war.

So startete eine Gruppe von 12 Jugendlichen mit 6 Betreuern am Samstag den 16.07. die Reise. Auch wenn die Anreise über Hamburg Baustellen- und Staubedingt etwas länger als geplant gedauert hat, gelang es, das komplette Lager noch vor dem Abendessen aufzuschlagen. Es blieb sogar noch etwas Zeit, um den nahegelegenen See schon mal zu begutachten.

Am Sonntag stand dann eine Fahrradtour auf dem Programm, um die Umgebung zu erkunden. So wurde schon bei gutem Wetter eine 25km lange Strecke zurückgelegt. Danach gab es dann eine Abkühlung im See und nach dem Abendessen zu etwas späterer Stunde auch noch einmal Stockbrot am Lagerfeuer.

Für Montag war ein Besuch der Stadt Neubrandenburg auf dem Programm. Hier galt es, die Innenstadt zu erkunden, in der zahlreiche historische Gebäude stehen und sich auch der eine oder andere Einkaufsladen zum verweilen anbot.

2011-07-16-22-jf-zeltlager-11_thumbDienstag war dann alle Kraft erforderlich. Ab 10 Uhr hieß es bei bestem Wetter , starke Arme zu haben. Es stand eine Kanu-Tour über Vilzsee, Rätzsee, Gobenowsee, Labussee und dann wieder zum Vilzsee. Zusammen sind das 20 km, die zu überwinden waren. Hierzu gehörte auch einmal das Übersetzen der Boote an der Flether Mühle per Hand, da dort eine alte Mühle die Wasserstraße versperrt. Weiter galt dann im späteren Bereich noch einmal Vorsicht als die Schleuse Diemitz das Ziel war, wo auch viele Sportboote und Personenschiffahrt anzutreffen war. Aber alles in allem ist die Tour gut gelungen, auch wenn viele lange Arme hatten. Aber kaum angekommen gab es ja auch wieder die wohlverdiente Abkühlung im See - auch ungewollt für die Betreuer. Am Abend wurde dann schön gegrillt und noch die eine oder andere Geschichte am Lagerfeuer erzählt.

Mittwoch war dann wieder eine etwas weitere Reise angesagt. So fuhren wir nach Grabow, um uns dann einmal genau anzuschauen wie Schaumküsse hergestellt werden. Wir erfuhren in der Grabower Schaummanufaktur vieles über die leckeren Schokoküsse und zu guter letzt durften wir alle selber einen herstellen und erhielten ein Zertifikat.

Am Nachmittag besuchten wir dann den Elefantenhof Plantschow, ein kleiner Tierpark, der zahlreiche außergewöhnliche Tiere im petto hatte. So waren sehr genügsame Elefanten das Highlight hinter den zutraulichem Krokodil oder den Kamelen. Alles sind Tiere aus der Zirkusfamilie Frankello, der als Dompteur für Elefanten an der Weltspitze etabliert ist und zahlreiche Gastauftritte im Jahr hat.

Am Donnerstag kamen dann die ersten Vorboten von dem, was uns in den nächsten zwei Tagen erwarten sollte. Der Regen setzte ein, ein bis dahin bei bestem Wetter stattgefundenes Zeltlager wurde zur feuchten Angelegenheit. Wir machten aber noch das Beste aus dem Wetter und haben eine Schnitzeljagd im Wald gemacht, die allen trotz Regen viel Freude bereitete. Am Nachmittag spielten dann alle zusammen Gesellschaftsspiele im Aufenthaltszelt.

Freitag morgen kam dann das, was wir nicht gedacht hätten: es hat die ganze Nacht hindurch geregnet, sogar teilweise sintflutartig, so dass es Land unter in drei der vier Zelten hieß. Hierbei waren die Jungs noch am schlimmsten betroffen, weil dort das Wasser nicht nur von unten kam, sondern auch von oben. So hatte sich der Baum, der uns Anfang der Woche noch Schatten spendete, unter dem ganzen Regen etwas gesenkt und legte sich mit seinem Laub auf das Zeltdach, das dadurch undurchlässig wurde.

Daraufhin mussten wir das machen, was niemand gerne macht: Wir mussten das Zeltlager abbrechen, da auch der Wetterbericht für den Freitag keine Besserung verhieß. Es herrschte immer noch eine Unwetterwarnung mit Sturm und es regnete in Strömen. Also wurde alles in die Fahrzeuge verladen und gegen Mittag die Reise nach Lilienthal einen Tag früher angetreten.

Aber alles in allem kann man sagen, es war wieder ein gelungenes Zeltlager.

Weitere Fotos sind auf der Internetseite www.feuerwehr-lilienthal.de zu finden

Quelle: Jugendfeuerwehr Lilienthal/Falkenberg
 

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