Verkehrsunfall - eingeklemmte Person: Schulung zur patientenorientierten Rettung E-Mail
News - 2010
patientenorientierte-rettung-002_thumbPennigbüttel. Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen gehören zum Alltag auch der Feuerwehren im Landkreis Osterholz. Passieren kann ein solcher Unfall zu jeder Tages- und Nachtzeit an jedem Ort des Landkreises. Die Einsatzleitung hat die örtliche Feuerwehr, aber nicht jede Ortsfeuerwehr ist mit entsprechendem technischem Gerät ausgestattet. Daher fand am Sonnabend, den 2. Oktober an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Pennigbüttel eine Fortbildung statt, die speziell auf die 41 Ortsfeuerwehren ohne hydraulischem Rettungsgerät ausgerichtet war. Ziel war es hierbei den Aufgabenbereich zu erläutern. So wurden in vier theoretischen und zwei praktischen Ausbildungseinheiten unter anderem über die Einsatzleitung, den Aufbau der Einsatzstelle und die Unterstützung des Rettungsdienstes erläutert.
patientenorientierte-rettung-001_thumbDie Ortsfeuerwehren sollten erkennen, dass sie in die Rettungsarbeiten mit eingebunden werden können und es sinnvoll wäre gemeinsam mit den Feuerwehren mit Rettungsgerät zu üben. Auf Grund des Personalmangels am Tage durch viele Pendler, die vor Ort nicht zur Verfügung stehen, kann dies entscheidend auf den Erfolg des Einsatzes und einer zügigen und reibungslosen Rettung des Patienten beitragen.
Die Ausbildung wurde in der Zeit von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr durch Thomas Becker, Olav Heese, Heiko Ruthemeier und Frank Wöhltjen durchgeführt. Zusätzlich brachten sich der ärztliche Leiter des DRK Stefan Preschold und Günther Hildebrand von der Polizei in dieses Fortbildungsmaßnahme ein und erläuterten ihre jeweiligen Aufgaben im Einsatz.
Bereits im Frühjahr wurde eine derartige Veranstaltung angeboten. Insgesamt konnten aus 31 Ortsfeuerwehren Teilnehmerinnen und Teilnehmer für diesen speziellen Einsatztyp geschult werden. Man war sich einig, dass diese und ähnliche Veranstaltungen großen Nutzen haben. "Durch die große Themenvielfalt in der Feuerwehr und den vielen speziellen Aufgaben und Anforderungen, sollten noch viele verschiedene Fortbildungen angeboten werden", freute sich Frank Wöhltjen über die große Nachfrage an den Angeboten auf Kreisebene.
Fotos: Thomas Becker
 

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